AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Webdesign- und Digitalleistungen
(Stand: 14. Juli 2026)
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Manuel Eckold - mak-e.design (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Erstellung, Betreuung und Wartung von Websites sowie damit verbundene Dienstleistungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
§ 2 Leistungen
Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Zum Leistungsangebot gehören insbesondere:
- Konzeption, Gestaltung und Entwicklung individueller Websites auf Basis des CMS REDAXO
- Einrichtung und Betreuung von Webhosting, Domains und SSL-Zertifikaten (bevorzugt über All-Inkl oder einen anderen vom Auftragnehmer gewählten Hostinganbieter)
- Wartung und Pflege von Websites
- Grafikdesign und Logoerstellung
- Content-Erstellung auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen
- technische Beratung und Support
- auf Wunsch Suchmaschinenoptimierung (SEO)
SEO-Leistungen erfolgen ausschließlich als Dienstleistung. Ein bestimmter Erfolg oder eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen wird nicht geschuldet.
Zur Leistungserbringung ist der Auftragnehmer berechtigt, geeignete Software, KI-gestützte Werkzeuge sowie Dienstleistungen Dritter einzusetzen.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche für die Durchführung des Projekts erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen.
Rückmeldungen zu Entwürfen oder Zwischenständen haben innerhalb von 10 Kalendertagen zu erfolgen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, ist der Auftragnehmer berechtigt, den aktuellen Projektstand abzurechnen und die Arbeiten bis zur Rückmeldung auszusetzen.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern sämtliche vereinbarten Fristen entsprechend.
Zusätzlicher Aufwand aufgrund verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung kann gesondert berechnet werden.
Erfolgt länger als 30 Kalendertage keine erforderliche Mitwirkung, kann das Projekt pausiert oder seitens des Auftragnehmers abgebrochen werden. Bereits erbrachte Leistungen dürfen vollständig abgerechnet werden.
§ 4 Vergütung
Es gelten die zwischen Auftragnehmer und Kunde vereinbarten Preise. Preisabsprachen und Auftragserteilungen können schriftlich, per E-Mail, WhatsApp, in sonstiger Textform oder mündlich erfolgen. Im Streitfall trägt der Auftragnehmer die Beweislast für mündliche Vereinbarungen.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, werden Zusatzleistungen, Änderungswünsche sowie sonstige Arbeiten mit 45,00 € netto je angefangener Stunde berechnet.
Der Auftragnehmer erlaubt sich eine Anzahlung des Auftragswertes zu berechnen:
- Bei Aufträgen bis einschließlich 350 € beträgt die Anzahlung 25 %.
- Bei Aufträgen über 350 € beträgt die Anzahlung 50 %.
Der Restbetrag wird nach Fertigstellung beziehungsweise Abnahme fällig.
Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist, spätestens jedoch innerhalb von 10 Kalendertagen, ohne Abzug zu begleichen.
Ratenzahlungen sind grundsätzlich ausgeschlossen und bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen gesondert abzurechnen.
§ 5 Änderungen und Zusatzleistungen
Der im Angebot vereinbarte Leistungsumfang ist verbindlich.
Soweit nichts anderes vereinbart wurde, sind zwei Korrekturrunden enthalten.
Eine Korrekturrunde umfasst ausschließlich Änderungen am bestehenden Entwurf. Eine vollständige Neugestaltung, ein grundlegender Konzeptwechsel oder die Neuerstellung eines Designs gelten nicht als Korrektur und werden gesondert berechnet.
Freigaben, Änderungswünsche und sonstige Absprachen per E-Mail, WhatsApp oder anderer Textform sind verbindlich. Telefonische Absprachen sind ebenfalls verbindlich, sofern sie vom Auftragnehmer dokumentiert oder schriftlich bestätigt werden.
Nachträgliche Änderungen aufgrund einer Meinungsänderung des Kunden gelten als Zusatzleistungen.
Auch kleinere Änderungen (z. B. Textänderungen, Bildaustausch oder Layoutanpassungen) können nach Zeitaufwand berechnet werden.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Änderungs- oder Erweiterungswünsche umzusetzen, sofern diese den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang wesentlich verändern, technisch oder wirtschaftlich unzumutbar sind oder gegen geltendes Recht verstoßen.
§ 6 Content-Erstellung
Sofern vereinbart, übernimmt der Auftragnehmer die Erstellung oder Überarbeitung von Texten, Grafiken und sonstigen Inhalten.
Texte werden auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen erstellt. Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Inhalte vor Veröffentlichung auf Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit zu prüfen und freizugeben.
Für Bilder, Grafiken und sonstige Medien können lizenzierte Bilddatenbanken sowie KI-gestützte Werkzeuge verwendet werden, insbesondere Magnific.com oder vergleichbare Anbieter.
Der Auftragnehmer achtet auf eine ordnungsgemäße Lizenzierung der verwendeten Inhalte. Für nachträgliche Lizenzänderungen, fehlerhafte Angaben von Drittanbietern oder eine vom Kunden abweichende Nutzung der bereitgestellten Inhalte wird - soweit gesetzlich zulässig - keine Haftung übernommen.
§ 7 Termine und Abnahme
Liefer- und Fertigstellungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.
Lieferfristen beginnen erst, sobald sämtliche erforderlichen Inhalte, Freigaben sowie vereinbarte Anzahlungen vollständig vorliegen.
Nach Fertigstellung informiert der Auftragnehmer den Kunden.
Werden innerhalb von 10 Kalendertagen keine wesentlichen Mängel schriftlich mitgeteilt, gilt die Leistung als abgenommen.
§ 8 Zahlung und Zahlungsverzug
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, sämtliche Arbeiten bis zum vollständigen Zahlungseingang einzustellen.
Nach zwei erfolglosen Mahnungen kann die Forderung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt übergeben werden.
Die dadurch entstehenden gesetzlichen Kosten trägt der Kunde.
§ 9 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an der für ihn erstellten Website im vereinbarten Umfang.
Sämtliche Urheberrechte sowie Rechte an Konzepten, Designs, Programmierungen, Vorlagen, Modulen, Grafiken und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben - soweit gesetzlich zulässig - beim Auftragnehmer.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Verwendung wesentlicher Bestandteile der Website für andere Projekte oder durch Dritte ist ohne Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig, soweit dies nicht zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlich ist.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Entwicklungsdateien, offene Arbeitsdateien oder interne Projektunterlagen herauszugeben.
Der Livegang einer Website erfolgt grundsätzlich erst nach vollständiger Begleichung sämtlicher offenen Forderungen.
Befindet sich der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug und wird die Website über Systeme oder Zugänge des Auftragnehmers betrieben oder verwaltet, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Website bis zum vollständigen Zahlungsausgleich vorübergehend zu deaktivieren.
Hierdurch entstehende Ausfallzeiten oder wirtschaftliche Nachteile des Kunden begründen keinen Schadensersatzanspruch, sofern die Deaktivierung aufgrund eines berechtigten Zahlungsverzugs erfolgt.
§ 10 Hosting und Wartung
Hosting-, Domain- und E-Mail-Leistungen werden über externe Anbieter bereitgestellt.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Ausfälle oder Störungen, die durch Hostinganbieter, REDAXO, Plugins oder sonstige Drittanbieter verursacht werden.
Wartungsverträge gelten ausschließlich für die vereinbarte Laufzeit.
Nicht genutzte Leistungen oder enthaltene Arbeitszeiten verfallen mit Ablauf des jeweiligen Abrechnungszeitraums. Eine Auszahlung, Verrechnung oder Gutschrift erfolgt nicht.
Leistungen, die nicht Bestandteil eines Wartungsvertrags sind, werden gesondert berechnet.
Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich, sofern keine gesonderte Backup- oder Wartungsvereinbarung besteht.
§ 11 Verantwortlichkeit des Kunden
Der Kunde ist allein für sämtliche bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte verantwortlich.
Dies gilt insbesondere für Texte, Bilder, Logos, Videos, Downloads, Markenrechte, Urheberrechte, Impressum, Datenschutz, Cookie-Einstellungen sowie sämtliche gesetzlich erforderlichen Inhalte.
Der Kunde versichert, über sämtliche erforderlichen Nutzungsrechte zu verfügen.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, bereitgestellte Inhalte rechtlich oder fachlich zu prüfen.
Der Kunde stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der vom Kunden bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte entstehen.
§ 12 Projektabbruch
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung zu kündigen oder die Bearbeitung des Projekts einzustellen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
- der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt,
- vereinbarte Zahlungen ausbleiben,
- eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist,
- rechtswidrige Inhalte verlangt werden oder
- die Fortsetzung des Projekts aus sonstigen Gründen unzumutbar ist.
Bereits erbrachte Leistungen und entstandene Aufwendungen sind vollständig zu vergüten.
§ 13 Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten nach den gesetzlichen Vorschriften.
Für Ausfälle von Hostinganbietern, Drittanbietern oder Softwarekomponenten übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
§ 14 Referenzen
Der Auftragnehmer ist berechtigt, veröffentlichte Projekte dauerhaft als Referenz auf der eigenen Website, in sozialen Netzwerken sowie in sonstigen Werbemitteln zu präsentieren.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, darf auf der erstellten Website ein dezenter Hinweis auf mak-e.design als Ersteller der Website (z. B. im Footer oder Impressum) mit Verlinkung zur Website des Auftragnehmers angebracht werden.
§ 15 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Osnabrück.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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